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Uhrentechnik

Es gibt viele, teils mehr oder weniger gute bis exzellente, Abhandlungen über die Funktion und den Aufbau von Uhrwerken im Internet und den Printmedien. Leider sind diese oft von Fachleuten mit entsprechendem Vokabular verfasst und lassen beim geneigten Leser trotz intensiver Lektüre immer noch Fragen offen.

Nach dem Studium etlicher Fachbücher wurde beschlossen, alle Zeichnungen und Fotos selbst anzufertigen. Neben der Tatsache, dass auf den meisten Veröffentlichungen ein Copyright ruht, welches unter keinen Umständen verletzt werden sollte, erschienen auch viele Darstellungen ungeeignet, da sie einfach nicht klar genug sind.

So wurde die Zusammenstellung der folgenden Informationen erheblich aufwändiger als ursprünglich geplant, ich hoffe jedoch, dass der betriebene Aufwand zum besseren Verständnis beiträgt.



Zuerst etwas Theorie...

Das Federhaus als Energiequelle

Werden stationäre Uhren oft mittels Gewichten, welche an Seilen oder Ketten aufgehängt der Erdanziehungskraft folgen, in Bewegung gesetzt, so musste für Taschen- und später Armbanduhren eine andere Lösung gefunden werden.

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... dann die Praxis

Es gibt kaum ein Uhrwerk das besser für eine praktische Einführung geeignet ist, als das Unitas/ETA 6498-1 Taschenuhrenkaliber. Es ist ausreichend groß dimensioniert und sehr übersichtlich aufgebaut, so daß auch Einsteiger relativ problemlos damit zurecht kommen.

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Gang und Gangabweichung

Der grosse Unterschied

Eine Uhr kann am Tag 30 Sekunden zu schnell oder zu langsam laufen und trotzdem sehr präzise sein. Warum das? Nun, der Uhrmacher unterscheidet zwischen dem täglichen Gang und der Gangabweichung.

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Die Zentralsekunde

Am Anfang war die kleine Sekunde

Am Anfang der Lektionen haben wir gelernt, aus welchen Rädern ein Uhrwerk besteht und wo die Zeiger montiert sind. Da das Sekundenrad entweder bei 6 Uhr (Savonnette-Kaliber) oder 9 Uhr (Lépine-Kaliber) positioniert ist, wurde als logische Konsequenz auch viele Jahre der Sekundenzeiger dort platziert.

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Die Gangreserveanzeige

Wohl jeder hat schon einmal eine Uhr mit einer Gangreserveanzeige auf dem Zifferblatt, ähnlich der hier abgebildeten, gesehen. Manch einer besitzt auch eine Taschen- oder Armbanduhr die mit einer solchen Indikation ausgestattet ist, weiss aber nicht wie das nützliche Zeigerchen funktioniert, da Beschreibungen zu diesem Thema eher selten zu finden sind.

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Die Datumsanzeige

Die am meisten verbereitete Komplikation ist mit Sicherheit die Datumsanzeige. Hier dominiert die digitale Anzeige mit Ziffern in einem Fenster. Es gibt viele unterschiedliche Implementationen für die Steuerung der Datumsanzeige, daher wird in den folgenden Abschnitten für jede Art der Indikation eine allgemein gültige und verständliche Variante beschrieben.

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